GENERATION TRANSMISSION, PICTURED

AKTUELLE Ausstellung PASINGER FABRIK, München

21.2.-24.3 2024, August-Exter-Straße 1, 81245 München

KONTAKT

GENERATION TRANSMISSION, PICTURED

Kommende Ausstellung REFUGIUM – ALTE LAGERHALLE UTTING

ab 15.Juni 2023, Bahnhofsplatz 3, 86919 Utting

Transgenerationale Weitergabe (Transmission) bezeichnet die Übertragung von Erfahrungen der Angehörigen einer Generation auf die Mitglieder einer nachfolgenden Generation, wobei es sich in der Regel um ein unbeabsichtigtes, oft unbewusstes und nicht selten auch ungewolltes Geschehen handelt.

Transgenerationale Weitergabe (Transmission) bezeichnet die Übertragung von Erfahrungen der Angehörigen einer Generation auf die Mitglieder einer nachfolgenden Generation, wobei es sich in der Regel um ein unbeabsichtigtes, oft unbewusstes und nicht selten auch ungewolltes Geschehen handelt.

GENERATION TRANSMISSION, PICTURED

ein Kunstprojekt von Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer

Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer setzen sich in ihren aktuellen Arbeiten mit dem Thema der transgenerationalen Weitergabe auseinander.
Die Künstlerinnen bewegt die Frage wie Krieg, nationalsozialistische Ideologie, christliche Traditionen und autoritäre Erziehungsideale unsere Eltern und Großeltern geprägt haben und welche dieser Traumata und Muster wir weitertragen.

Die Bilder der Künstlerinnen sind allesamt einer jeweils persönlichen Geschichte entsprungen und so vielfältig wie diese. Auf der Suche nach dem, über das man nicht spricht sind digitale Collagen, manuelle Collagen, Übermalungen und Bilder in unterschiedlichen Techniken entstanden.
Durch die Ausstellung GENERATION TRANSMISSION, PICTURED soll das Interesse an der eigenen Familiengeschichte und deren Übertragungen geweckt und auf dieses Thema visuell aufmerksam gemacht werden.
Denn jeder ist Teil einer Generationenkette.

GENERATION TRANSMISSION, PICTURED

ein Kunstprojekt von Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer

Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer setzen sich in ihren aktuellen Arbeiten mit dem Thema der transgenerationalen Weitergabe auseinander.
Die Künstlerinnen bewegt die Frage wie Krieg, nationalsozialistische Ideologie, christliche Traditionen und autoritäre Erziehungsideale unsere Eltern und Großeltern geprägt haben und welche dieser Traumata und Muster wir weitertragen.

Die Bilder der Künstlerinnen sind allesamt einer jeweils persönlichen Geschichte entsprungen und so vielfältig wie diese. Auf der Suche nach dem, über das man nicht spricht sind digitale Collagen, manuelle Collagen, Übermalungen und Bilder in unterschiedlichen Techniken entstanden.
Durch die Ausstellung GENERATION TRANSMISSION, PICTURED soll das Interesse an der eigenen Familiengeschichte und deren Übertragungen geweckt und auf dieses Thema visuell aufmerksam gemacht werden.
Denn jeder ist Teil einer Generationenkette.

GENERATION TRANSMISSION, PICTURED – BILDBAND

 

Im Oktober 2022 ist auch der durch eine Crowdfunding Kampagne erfolgreich finanzierte Bildband GENERATION TRANSMISSION, PICTURED mit den Arbeiten von Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer erschienen.
Bildband und Ausstellung sollen dem tieferen Verständnis der Folgen von Krieg und Nationalsozialismus auf die nachfolgenden Generationen dienen.

Bildband kaufen

GENERATION TRANSMISSION, PICTURED – BILDBAND

Im Oktober 2022 ist auch der durch eine Crowdfunding Kampagne erfolgreich finanzierte Bildband GENERATION TRANSMISSION, PICTURED mit den Arbeiten von Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer erschienen.
Bildband und Ausstellung sollen dem tieferen Verständnis der Folgen von Krieg und Nationalsozialismus auf die nachfolgenden Generationen dienen.

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MIM – RAUM FÜR KULTUR

Künstlerinnentalk Nana Dix, Anja Frers & Uschi Siebauer anlässlich TRANSMISSION GENERATION, PICTURED Ausstellung und Buchpräsentation (17.11. – 10.12.2022

mit Miro Kraemer und Dr. Bernhard Schwenk

Nana Dix

Für Nana Dix ist ihre künstlerische Auseinandersetzung mit sich selbst, ihren Beziehungen und Familienstrukturen eine zentrales Thema. In Ihrer Arbeit beschäftigt sie immer wieder die Frage was unter der Oberfläche im Verborgenen liegt und das Menschsein mit all seinen Facetten und Abgründen ausmacht.

Eine schwierige Kindheit als Enkelin von Otto Dix, die leidvolle Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Biografie und die ihres von den Nationalsozialisten verfemten und verfolgten, als entartet diffamierten Großvaters, prägten sie sehr.
Auch ein  Aufenthalt in einem der bis in die 80er Jahre betriebenen, berüchtigten Kinderkurheimes mit schwarzer Pädagogik und Medikation, hat ihr Leben und ihre Kunst nachhaltig beeinflusst.

Durch die subtile Darstellung von Disharmonie und Grauen (Trauma) das im nicht Sichtbaren liegt, gibt Sie ihren künstlerischen Collagen einen mystischen und unheimlich anmutenden Ausdruck.
Nana Dix kombiniert in ihren Collagen Hochglanz-Magazin Seiten der schönen Welt des „Scheins“ mit alten Familienfotos, Katalogseiten und Resten aus alten Büchern, die sie dann übermalt-/zeichnet und collagiert.

Anja Frers

Anja Frers zeigt die Schatten auf ihrer Kindheit, das Unwohlsein, das sie trotz vordergründig heiler Kindheit und liebendem Elternhaus immer hatte und lange nicht einordnen konnte.Sie hat sich intensiv sowohl mit den Büchern über Kriegskinder und Kriegsenkel und deren übertragenen Traumata von Sabine Bode auseinandergesetzt als auch mit nationalsozialistischer Erziehung und deren Folgen. Dieses Wissen hat ihr geholfen die Kellergeister der Familie auf bildliche Art zu befreien.

In den Collagen von Anja Frers manifestieren sich Schatten in der heilen Welt, sie kontrastiert die farbenprächtigen Kinderfotos der 70er Jahre mit Archivbildern von Soldaten und Krieg. Schroff erscheint das Unsichtbare, Unausgesprochene in einer vordergründig harmlosen Ästhetik.

Uschi Siebauer

Was macht das, was damals war mit der, die ich jetzt bin?
Von einer diffusen Neugierede angetrieben, durchforstete
Uschi Siebauer die Familienalben ihrer größtenteils in und um München beheimateten Vorfahren.
Welche Prägungen und Muster haben uns unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern übertragen?
Unsere Ahnen wirken in uns nach und sind somit mit uns, im Jetzt, immer noch da – manchmal sogar am gleichen Ort.

Uschi Siebauer spiegelt die Fotografien ihrer Ahnen, ordnet sie neu an, mischt, reproduziert und kopiert sie.
Sie löst die Szenen der alten Fotografien auf um Muster zu bilden, Manchmal verschwinden die Personen und übrig bleibt nur eine Funktion.
Durch diesen Eingriff verändern sich Stimmung und Schwerpunkt der Bilder. Es entstehen eigene Muster und eine neue Perspektive auf das Geschehen.

DIX

FRERS

SIEBAUER

  • NANA DIX

    Für Nana Dix ist ihre künstlerische Auseinandersetzung mit sich selbst, ihren Beziehungen und Familienstrukturen eine zentrales Thema. In Ihrer Arbeit beschäftigt sie immer wieder die Frage was unter der Oberfläche im Verborgenen liegt und das Menschsein mit all seinen Facetten und Abgründen ausmacht.

    Eine schwierige Kindheit als Enkelin von Otto Dix, die leidvolle Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Biografie und die ihres von den Nationalsozialisten verfemten und verfolgten, als entartet diffamierten Großvaters, prägten sie sehr.
    Auch ein  Aufenthalt in einem der bis in die 80er Jahre betriebenen, berüchtigten Kinderkurheimes mit schwarzer Pädagogik und Medikation, hat ihr Leben und ihre Kunst nachhaltig beeinflusst.

    Durch die subtile Darstellung von Disharmonie und Grauen (Trauma) das im nicht Sichtbaren liegt, gibt Sie ihren künstlerischen Collagen einen mystischen und unheimlich anmutenden Ausdruck.
    Nana Dix kombiniert in ihren Collagen Hochglanz-Magazin Seiten der schönen Welt des „Scheins“ mit alten Familienfotos, Katalogseiten und Resten aus alten Büchern, die sie dann übermalt-/zeichnet und collagiert.

  • Anja Frers

    Anja Frers zeigt die Schatten auf ihrer Kindheit, das Unwohlsein, das sie trotz vordergründig heiler Kindheit und liebendem Elternhaus immer hatte und lange nicht einordnen konnte.

    Sie hat sich intensiv sowohl mit den Büchern über Kriegskinder und Kriegsenkel und deren übertragenen Traumata von Sabine Bode auseinandergesetzt als auch mit nationalsozialistischer Erziehung und deren Folgen. Dieses Wissen hat ihr geholfen die Kellergeister der Familie auf bildliche Art zu befreien.

    In den Collagen von Anja Frers manifestieren sich Schatten in der heilen Welt, sie kontrastiert die farbenprächtigen Kinderfotos der 70er Jahre mit Archivbildern von Soldaten und Krieg. Schroff erscheint das Unsichtbare, Unausgesprochene in einer vordergründig harmlosen Ästhetik.

  • Uschi Siebauer

    Was macht das, was damals war mit der, die ich jetzt bin?
    Von einer diffusen Neugierede angetrieben, durchforstete
    Uschi Siebauer die Familienalben ihrer größtenteils in und um München beheimateten Vorfahren.
    Welche Prägungen und Muster haben uns unsere Urgroßeltern, Großeltern und Eltern übertragen?
    Unsere Ahnen wirken in uns nach und sind somit mit uns, im Jetzt, immer noch da – manchmal sogar am gleichen Ort.

    Uschi Siebauer spiegelt die Fotografien ihrer Ahnen, ordnet sie neu an, mischt, reproduziert und kopiert sie.
    Sie löst die Szenen der alten Fotografien auf um Muster zu bilden. Manchmal verschwinden die Personen und übrig bleibt nur eine Funktion.
    Durch diesen Eingriff verändern sich Stimmung und Schwerpunkt der Bilder. Es entstehen eigene Muster und eine neue Perspektive auf das Geschehen.

GENERATION TRANSMISSION, EXPLAINED

Nana Dix, Anja Frers und Uschi Siebauer sprechen über ihr Projekt.

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